Unser privates Mietprojekt in Thailand: kleine Stadtbungalows für den Alltag

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Für viele Menschen klingt ein Bungalow in Thailand sofort nach Urlaub, Palmen, Pool und Ferienanlage.

Bei unserem Projekt geht es aber um etwas anderes.

Wir planen in der Provinz Surin mehrere kleine, praktische Stadtbungalows zur langfristigen Vermietung. Die Wohnungen sollen vor allem für Menschen gedacht sein, die in der Umgebung leben und arbeiten – nicht für Urlauber oder kurzfristige Feriengäste.

Im Mittelpunkt stehen deshalb keine luxuriöse Ausstattung und kein großes Resort, sondern drei einfache Punkte:

praktisch, bezahlbar und alltagstauglich.

Warum wir dieses Projekt planen

Das Grundstück gehört zu unserem privaten Leben in Thailand und soll langfristig sinnvoll genutzt werden.

Unsere Idee ist, dort kleine Mietwohnungen zu schaffen, die für die Menschen vor Ort leistbar bleiben und gleichzeitig ein zusätzliches, langfristiges Standbein für unsere Familie darstellen können.

Uns geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst groß zu bauen.

Wir möchten vernünftig planen, Erfahrungen sammeln und herausfinden, welche Lösung für das Grundstück und die späteren Mieter wirklich sinnvoll ist.

Denn ein Haus kann auf einem Plan gut aussehen – entscheidend ist aber, ob es später auch zum Alltag der Menschen passt.

Kleine Wohnungen mit etwa 28 Quadratmetern

Aktuell denken wir an kleine Einheiten mit ungefähr 28 Quadratmetern.

Das klingt zunächst nicht besonders groß. Mit einer guten Raumaufteilung kann auf dieser Fläche aber alles untergebracht werden, was man für den täglichen Gebrauch benötigt:

  • Schlaf- und Wohnbereich
  • kleines Badezimmer
  • einfache Kochmöglichkeit
  • Stauraum
  • eventuell eine kleine überdachte Terrasse
  • Platz für ein Motorrad oder persönliche Dinge vor dem Haus

Die Wohnungen sollen nicht mit unnötigen Extras überladen werden. Wichtiger sind eine praktische Aufteilung, robuste Materialien, gute Belüftung und möglichst niedrige laufende Kosten.

Keine Ferienbungalows für Touristen

Dieser Punkt ist uns besonders wichtig.

Wir planen keine luxuriösen Ferienbungalows für europäische Urlauber. Die Wohnungen sollen vor allem für thailändische Arbeitnehmer, Paare oder kleine Familien aus der Umgebung geeignet sein.

Dementsprechend müssen wir anders denken als bei einer touristischen Anlage.

Ein Urlauber schaut vielleicht zuerst auf Pool, Aussicht und Design. Für jemanden, der dort dauerhaft lebt, sind andere Dinge entscheidend:

  • eine vernünftige Monatsmiete
  • ein sicherer und trockener Wohnraum
  • einfache Reinigung und Instandhaltung
  • gute Erreichbarkeit
  • Schatten und Schutz vor der Hitze
  • ausreichend Privatsphäre zwischen den Einheiten
  • zuverlässige Strom- und Wasserversorgung

Genau deshalb möchten wir uns bei der endgültigen Gestaltung nicht zu früh festlegen.

Der erste Beginn ist bereits sichtbar

Auf dem Grundstück haben bereits die ersten Arbeiten begonnen.

Die ersten Zaunpfähle wurden betoniert und Material wurde vorbereitet. Damit ist zwar noch kein Bungalow gebaut, aber der Anfang ist gemacht.

Solche ersten Arbeiten wirken auf Fotos oder Videos oft unspektakulär. Für ein Projekt sind sie trotzdem wichtig, weil damit Grundstücksgrenzen, Zufahrten und die spätere Aufteilung klarer werden.

Jetzt können wir nach und nach besser beurteilen, wie die Gebäude angeordnet werden könnten und wie viel Abstand zwischen den einzelnen Einheiten sinnvoll ist.

Wie die Bungalows aussehen, ist noch offen

Wir haben bereits verschiedene Ideen, aber noch keinen endgültigen Entwurf.

Möglich wären mehrere kleine Einheiten nebeneinander, mit ausreichend Abstand und jeweils einem eigenen kleinen Eingangsbereich. Auch eine teilweise durchgehende Überdachung oder ein gemeinsamer Bereich wäre denkbar.

Dabei müssen wir verschiedene Fragen beantworten:

  • Wie viele Einheiten passen sinnvoll auf das Grundstück?
  • Wie viel Abstand benötigen die Häuser untereinander?
  • Wo verlaufen Wasser, Strom und Abwasser?
  • Welche Bauweise ist robust und trotzdem bezahlbar?
  • Wie lässt sich die Hitze in den Räumen möglichst gering halten?
  • Wie hoch darf die Miete sein, damit sie für die Zielgruppe leistbar bleibt?

Wir möchten nicht zuerst ein schönes Bild zeichnen und danach feststellen, dass es in der Praxis nicht funktioniert.

Erst planen, rechnen und prüfen – dann bauen.

Ein privates Familienprojekt

Das Mietprojekt ist kein Angebot von THAIPIXI und gehört auch nicht zu unserem Onlineshop oder Handelsnetzwerk.

Es ist ein privates Familienprojekt.

Puu ist dabei besonders wichtig, weil sie die Gegebenheiten vor Ort kennt, mit den Menschen spricht und viele praktische Entscheidungen direkt in Thailand treffen kann.

Sie setzt nicht einfach nur meine Ideen um. Sie bringt regelmäßig ihre eigenen Vorstellungen ein und sieht manches aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Auch unsere erwachsenen Kinder sind mit an Bord. Sie dürfen ihre Ideen einbringen, mitdenken und bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen.

Schließlich geht es nicht nur um ein kurzfristiges Projekt von Puu und mir. Was dort entsteht, soll langfristig auch für unsere Familie sinnvoll sein.

Unterschiedliche Generationen sehen manche Dinge anders. Genau das kann ein Vorteil sein. Während wir vielleicht stärker auf Planung, Kosten und langfristige Sicherheit achten, kommen von unseren Kindern oft neue Gedanken und andere Perspektiven dazu.

Natürlich sind wir dabei nicht immer sofort einer Meinung. Manchmal diskutieren wir auf Deutsch, Thai sowie mit Händen und Füßen – aber meistens entsteht genau daraus am Ende die bessere Lösung. 😅

Mieteinnahmen als langfristiger Baustein

Natürlich soll das Projekt später auch regelmäßige Mieteinnahmen bringen.

Dabei denken wir aber langfristig.

Bevor Mieteinnahmen entstehen, müssen Grundstück, Planung, Baukosten, Anschlüsse, Instandhaltung und mögliche Leerstände berücksichtigt werden.

Eine Wohnung bringt nicht automatisch Gewinn, nur weil sie vermietet wird. Sie muss zur Nachfrage vor Ort passen, bezahlbar gebaut werden und langfristig gut erhalten bleiben.

Unser Ziel ist deshalb kein schnelles Geschäft, sondern ein Projekt, das möglichst einfach, stabil und vernünftig funktioniert.

Wenn daraus später regelmäßige Einnahmen entstehen, können diese wiederum für Instandhaltung, weitere Verbesserungen und die langfristige Absicherung unserer Familie eingesetzt werden.

Was als Nächstes kommt

In den kommenden Wochen und Monaten möchten wir euch weiter mitnehmen.

Wir zeigen:

  • wie sich das Grundstück verändert
  • welche Entwürfe und Ideen entstehen
  • wie wir die Raumaufteilung planen
  • welche Bauweise infrage kommt
  • welche Entscheidungen Puu vor Ort trifft
  • welche Ideen unsere Kinder einbringen
  • was funktioniert und was noch einmal geändert werden muss

Noch ist vieles offen. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den Beginn festzuhalten.

Später können wir zurückblicken und vergleichen, was aus den ersten Ideen tatsächlich geworden ist.

Unser Ziel

Wir möchten kleinen Wohnraum schaffen, der für Menschen vor Ort praktisch und bezahlbar ist.

Gleichzeitig kann daraus für unsere Familie ein weiteres langfristiges Standbein entstehen.

Keine Luxusanlage. Kein Ferienresort.

Sondern kleine Stadtbungalows, die zum wirklichen Leben in Thailand passen.

Die Idee steht. Die Familie ist mit an Bord. Jetzt kommt es auf die richtige Umsetzung an.


Markus, Puu und Familie